| Die Aktion |
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Auftakt der Aktion: Gospelkirchentag Karlsruhe 2010
Wir singen von einer gerechteren Welt, und wir tun etwas dafür! – das ist „Gospel für eine gerechtere Welt“! Als Chöre und als Sängerinnen und Sänger wollen wir etwas verändern, weil wir die „gute Nachricht“ ernst nehmen. Wir wollen unseren eigenen Alltag überdenken, und wir wollen andere motivieren. Ungerechtigkeit hat viele Gesichter. Ein Beispiel: Rund 1. Mrd. Menschen hungern, das ist fast jeder siebte! Auch wenn die Medien ein anderes Bild vermitteln: Hunger ist im 21. Jahrhundert nur selten Folge von Knappheit, er ist ein Problem der Verteilung. Nur zehn Prozent hungern als Folge von Missernten, Naturkatastrophen oder Krieg. Die übermäßige Produktion von Fleisch, der Ethanolanteil in unserem Benzin, die Verschwendung von Lebensmitteln - das sind die wahren Ursachen für den Hunger. Und: der Klimawandel wird diejenigen am härtesten treffen, die ihn nicht verursacht haben!
Jeder kann etwas tunDer Hunger in der Welt stellt unseren Lebensstil in Frage! Können wir nicht anders, besser und weniger konsumieren – damit alle überleben können? Können wir! Einige der Tipps, die wir aufgeschrieben haben, sind kleine Zumutungen für unseren Alltag. Niemand kann aus dem Stand das ganze Leben umkrempeln. Das muss auch nicht sein. Aber: Wir sollten uns zumuten, Unbequemlichkeiten in Kauf zu nehmen, damit Gerechtigkeit wird. Jeden Tag mehr. So können Du und dein Chor mitmachen
100.000 Stimmen für eine gerechtere WeltAlleine kann man vor dieser Aufgabe nur verzweifeln. Aber links neben Dir steht noch jemand im Chor. Und rechts. Und daneben! In Deutschland gibt es rund 100.000 GospelsängerInnen in 3.500 Chören. Gemeinsam erreichen wir jedes Jahr ein Millionenpublikum! Also lasst und anfangen. Jetzt.
Gospel und Gerechtigkeit – das gehört zusammenGerechtigkeit ist ein zentrales Thema traditioneller Gospelmusik. Besonders in den Spirituals, den volkstümlichen Liedern der schwarzen Sklaven Nordamerikas, klingt der Ruf nach Freiheit und Gerechtigkeit: „Nobody knows the trouble I´ve seen“ oder „Let my people go“ sind bekannte Beispiele dafür.
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